Zielgruppe
Entscheidungsträger, Rechtsjuristinnen, IT-Projektleitende und Datenschutzbeauftragte, die algorithmische Entscheidungssysteme einführen oder regulieren.
Was Sie mitnehmen
- Fundiertes Verständnis der ethischen und rechtlichen Dimensionen algorithmischer Systeme
- Praktische Werkzeuge zur Bias-Erkennung und Sicherstellung von Erklärbarkeit
- Überblick über den EU AI Act und seine konkreten Pflichten für öffentliche Stellen
- Methoden für ethische Folgenabschätzungen (Algorithmic Impact Assessment)
Programm
- Tag 1: Was ist algorithmische Diskriminierung? Fallstudien aus der Praxis
- Technische Grundlagen: Wie entstehen Bias? Datenqualität, Modelldesign
- Erklärbarkeit (XAI): LIME, SHAP und andere Methoden für Black-Box-Modelle
- Haftungsfragen: Wer trägt Verantwortung bei automatisierten Verwaltungsentscheidungen?
- Tag 2: EU AI Act – Risikoklassen, Verbotene Praktiken, Hochrisiko-Anforderungen
- Algorithmic Impact Assessment: Methodik und praktische Durchführung
- Gruppenübung: Ethische Bewertung eines realen KI-Anwendungsfalls
Methodik
Interdisziplinärer Kurs: Recht, Technik und Ethik gleichgewichtig mit starkem Praxisbezug.
Format: 2 Tage, 09:00–17:00 Uhr · Präsenz in Potsdam · max. 14 Teilnehmende