Das LIDF veröffentlicht Working Paper #38: „Zwischen Schutz und Eingriff: Plattformregulierung und redaktionelle Autonomie in Europa“ von Dr. Lena Hoffmann und Prof. Dr. Hannah Richter.
Inhalte und Forschungsfragen
Aktuelle Regulierungsvorhaben nehmen implizit Einfluss auf redaktionelle Entscheidungsprozesse, ohne dass dies ausreichend demokratisch legitimiert wäre. Gleichzeitig schaffen unregulierte Plattfomrmärkte strukturelle Benachteiligungen für publizistische Qualitätsmedien.
Die Autorinnen schlagen ein Drei-Ebenen-Modell vor: Plattformstrukturregulierung ohne Inhaltsvorgaben, co-regulierte Transparenzpflichten und freiwillige Qualitätsstandards für Nachrichtendienstleister.
Das Working Paper ist unter Creative Commons (CC BY 4.0) lizenziert.